Google PageSpeed Service – Verbessert die Ladezeiten um bis zu 80%

Google PageSpeed Service – Verbessert die Ladezeiten um bis zu 80%

Google PageSpeed ist ein Programm von Google für die Untersuchung und Optimierung der Ladezeit von Webseiten. Erstmals vorgellt wurde Google PageSpeed im Jahr 2011 auf Googles Technologiekonferenz I/O 2011, viele Webmaster werden es seither nutzen. Es ist dringend zu empfehlen, weil Ladezeiten zu den wesentlichsten Merkmalen von Webseiten gehören und das Ranking beeinflussen.

Grundlagen und Bedeutung von Google PageSpeed

PageSpeed GoogleDas Programm misst die Ladezeit unter verschiedenen Bedingungen (abhängig von der Verbindung, dem Endgerät und dem Browser), erstellt ein Ladeprofil und untersucht die messbaren Schwächen in der Ladezeit (im Vergleich zu ähnlichen Seiten) den Aufbau der enthaltenen CSS-, HTML- und JavaScript-Dateien, die Cache-Vorgaben der Seite und die Bild- und Videointegration. Bei den Bildern werden diejenigen ohne Interlacing (schnelle Vorschau) besonders beachtet. Jede Webseite kann auf vielfältigste Weise optimiert werden, gerade JavaScript und CSS können die Ladezeit und damit die Accessibility (Zugänglichkeit) sehr stark beeinflussen.

Das wird von vielen Webmastern unterschätzt, wobei sich seit 2010 tendenziell Verbesserungen feststellen lassen. Doch gerade Firmen mit einer starken Marktposition – darunter praktisch alle Automobilhersteller – lassen sich bei ihren Webauftritten immer wieder dazu verleiten, aufwendige Video-/Audio-Installationen gleich auf die Startseite zu implementieren, welche die Ladezeit erheblich verlängern. Natürlich gibt es auch Firmenhomepages mit diversen Unterseiten, die mit JavaScript (falsch) überfrachtet wurden und deren CSS völlig verkehrt eingebunden ist (hier gibt es sehr viele Optimierungsmöglichkeiten, ohne auf CSS und JavaScript zu verzichten), was zu einer schlechteren Accessibility führt und diese Unternehmen effektiv Kundschaft verlieren lässt.

Gerade der Trend zur Mobilität dürfte zum Effekt führen, dass Nutzer mit dem Smartphone oder Tablet in der U-Bahn umgehend die nächste Seite zur Thematik suchen, wenn sich die eben angesteuerte nicht blitzschnell öffnet. Wer also Google PageSpeed (oder vergleichbare Programme) nicht einsetzt, hat auf mittlere Sicht verloren.

Google PageSpeed einsetzen

Google PageSpeed gibt es als Online-Dienst, als Plug-in für den Browser und als Apache HTTP Server-Erweiterung. Schon seit dem Sommer 2011 existiert ein Hosting-Angebot unter dem Namen Google PageSpeed Service. Den Onlinedienst kann jeder Nutzer im Browser aufrufen und sich dann für die Desktop- oder die mobile Version entscheiden. Google PageSpeed zeigt nach rund 100 Sekunden den entsprechenden Bericht zur Webseite an, der Kategorien von niedriger, mittlerer und hoher Priorität enthält. Jede Seite erhält einen Gesamtwert bis zur Höchstpunktzahl von 100, eine Punktzahl jenseits der 90 ist in jedem Fall anzustreben.

Google PageSpeedDaneben stellt Google für diejenigen Webmaster, die Google PageSpeed ständig nutzen (empfehlenswert bei täglicher Implementierung von Inhalten, beispielsweise in Webshops), Plug-ins für Google Chrome und Mozilla Firefox zur Verfügung. Die Einrichtung in Google-eigenen Chrome-Programm erfolgt mit den Developer Tools von Chrome. Um das Plug-in in Firefox zu installieren, benötigt der Nutzer Firebug. Zum Google PageSpeed gibt es das mod_pagespeed, welches Ladezeiten automatisch verbessert (unbedingt empfehlenswert). Dieses Programm setzt Optimierungsvorschläge von Google PageSpeed selbsttätig um, alternativ nutzen die Webmaster den Google PageSpeed Service als gehostete Version, der Eingriffe in Serverkonfiguration überflüssig macht. Google liefert die verbesserten Seiten stattdessen über eigene Rechenzentren aus, in denen die Geschwindigkeitsoptimierung erfolgt. Einige Webmaster befürchten zwar dadurch den Verlust ihrer Unabhängigkeit, andere jedoch werden den Google PageSpeed Service zu schätzen wissen.

Hierzulande ist der Google PageSpeed Service momentan nur auf Einladung erhältlich, was jedoch bei mir in einem Tag bereits funktioniert hat und während der Testphase ist Google PageSpeed auch noch kostenlos. Zudem können bis zu 100 Domains pro Google Acoount eingetragen werden!

By |2017-03-18T19:00:01+00:00Juni 24th, 2013|Programme, SEO, Suchmaschinen, Technik, Webservices|0 Comments

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